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Glasreinigung beauftragen: Was zur Leistung gehört und was nicht

Symbolbild Gebäudereinigung

Glasreinigung meint im Angebot zunächst genau das: die Glasfläche. Rahmen, Falze und Beschläge sind eigene Positionen und nicht automatisch enthalten. Wer das nicht klärt, bekommt saubere Scheiben in schmutzigen Rahmen und ärgert sich über eine Leistung, die vertraglich korrekt erbracht wurde.

Innen, außen oder beidseitig

Die erste Festlegung ist die einfachste und wird trotzdem übersehen. Eine Scheibe hat zwei Seiten, und beide zu reinigen ist etwa doppelte Arbeit. Bei Innenflächen ist der Aufwand überschaubar, bei Außenflächen entscheidet der Zugang. Manche Objekte lassen sich innen problemlos und außen nur mit erheblichem Geräteeinsatz bearbeiten.

Praktisch bedeutet das: Ein Angebot, das nur von Fensterreinigung spricht, ist unvollständig. Sinnvoll ist eine Aufstellung, die nach Bereichen unterscheidet und je Bereich sagt, welche Seiten in welchem Rhythmus bearbeitet werden.

Warum der Zugang den Preis macht

Bei der Glasreinigung ist der Weg zur Scheibe fast immer teurer als die Scheibe selbst. Eine Fläche, die vom Boden aus erreichbar ist, wird zügig bearbeitet. Dieselbe Fläche in Höhe, über einem Vordach, hinter einer Bepflanzung oder über einem abschüssigen Gelände verlangt Ausrüstung, Zeit und Sicherung.

Was den Aufwand treibt:

  • die Höhe und ob vom Boden aus gearbeitet werden kann
  • ob eine Hubarbeitsbühne nötig ist und ob sie überhaupt aufgestellt werden kann
  • Hindernisse davor: Bepflanzung, Fahrzeuge, Aufbauten, Geländesprung
  • feststehende Verglasung ohne Öffnungsmöglichkeit
  • Sprossen und stark unterteilte Felder, die aus einer Fläche viele kleine machen
  • die Frage, ob während der Nutzungszeit gearbeitet werden darf

Deshalb kann eine kleinere Glasfläche mehr Aufwand bedeuten als eine große: Nicht die Scheibe zählt, sondern was nötig ist, um an sie heranzukommen.

Rahmen, Falze und Beschläge

Der Rahmen ist der Teil, an dem sich Kunden am häufigsten stören, und der Teil, der am seltensten beauftragt ist. Im Falz sammelt sich, was von außen kommt: Staub, Blüten, Insekten, im Winter Feuchtigkeit. Das ist nicht nur ein optisches Thema. Verschmutzte Falze setzen der Dichtung zu, und Beschläge laufen schwerer.

Wenn Ihnen die Rahmen wichtig sind, müssen sie als eigene Position im Verzeichnis stehen, gern mit eigener Frequenz. Sie müssen nicht so oft bearbeitet werden wie das Glas, aber sie dürfen nicht ausfallen.

Der richtige Zeitpunkt

Glasreinigung ist wetterabhängiger als andere Leistungen. Auf einer von der Sonne aufgeheizten Scheibe trocknet das Wasser schneller, als es abgezogen werden kann, und hinterlässt genau die Schlieren, die vermieden werden sollen. Frost bringt eigene Probleme mit sich. Ein Betrieb, der Ihnen sagt, dass er eine Fassade lieber bei bedecktem Himmel oder außerhalb der Mittagszeit bearbeitet, arbeitet nicht bequem, sondern sauber.

Ebenfalls sinnvoll: die Reinigung nicht unmittelbar vor eine erwartete Belastung zu legen. Wer die Scheiben kurz vor einer längeren Regenphase oder mitten im Blütenflug reinigen lässt, bezahlt für ein Ergebnis, das kaum jemand sieht.

Was Sie vom Ergebnis erwarten können

Eine fachgerecht gereinigte Scheibe ist streifenfrei und trocken, die Kanten sind mitgenommen, das Wasser hat nicht über Rahmen und Wand hinweg neue Spuren gezogen. Was eine Reinigung dagegen nicht leisten kann, sind dauerhafte Veränderungen im Glas: Kratzer, Verletzungen der Oberfläche durch Bauarbeiten oder eingebrannte Rückstände bleiben. Wenn Sie solche Stellen kennen, benennen Sie sie vorher, sonst wird darüber später diskutiert.

Fazit

Bei der Glasreinigung entscheidet nicht die Fläche, sondern der Zugang und der beauftragte Umfang. Wer Innen- und Außenseiten, Rahmen und Falze getrennt regelt und dem Betrieb bei der Terminwahl Spielraum lässt, bekommt genau das Ergebnis, das er erwartet.

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